Die schweizerische Interessensgruppe für Operationspflege

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Vorstand - Satzung - Funktzionsweise - Beitrittsbedingungen zur SIGOP / SIDOPS

Vorstand

Im Folgenden stellt Ihnen die Interessensgruppe ihren Vorstand vor; alle Mitgleider wurden einvernehmlich ernannt.

Präsidentin : Christine ROBIN
Vizepräsidentin: Jacqueline Bender
Schatzmeisterin : Marie-Christine GOASCOZ
Vorstandsmitglieder : Adélia Lopes, Brigitte Fritschi, Petra Roëtelle, Marie-josé Challet, Marie-jeanne Fischer

Satzung

Schweizerische Interessengruppe für
« Operationspflege »

Alle in diesem Reglement verwendeten Personenbezeichnungen gelten analog für männliche und  weibliche Personen

NAME

Art. 1
Die Schweizerische Interessengruppe für Operationspflege (SIGOP) ist eine Interessengruppe des SBK im Sinne von Artikel 47 ff. der Statuten vom 6. Juni 1991 und des Reglementes des Zentralvorstandes betreffend die schweizeri-
schen und regionalen Interessengruppen vom 7. Oktober 1983.

 

ZWECK UND AUFGABENGEBIET

Art. 2 Zweck

    • Der Zweck der SIGOP besteht darin, die Entwicklung der Kompetenzen der Pflegefachfrauen im Operationsdienst zu garantieren, die Anliegen des Berufes zu vertreten und dessen Integrität und Interessen zu wah-ren, in vernetzter Zusammenarbeit mit Organen mit gemeinsamen Interessen sowie mit anderen Interessengruppen des SBK.

    • Die SIGOP ist parteipolitisch ungebunden. Sie verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen.

    • Ihr hauptsächlicher Zweck besteht darin, die Pflegefachfrauen für Operationspflege zusammenzubringen und den Kontakt untereinander herzustellen rund um Themenbereiche von gemeinsamem Interesse, um so die Entwicklung ihrer Spezialisierung in der Schweiz zu ermöglichen.

Art. 3   Aufgabengebiet

Die SIGOP setzt sich dafür ein:

  • Die Rolle der Pflegefachfrau für Operationspflege im öffentlichen Gesundheitswesen zu entwickeln und zu fördern

  • Die Spezialisierung der Pflegefachfrau für Operationspflege zu fördern

  • Die beruflichen Bedürfnisse der Mitglieder zu bewerten und zu
    definieren

  • Die beruflichen Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten

  • Die Solidarität und die Zusammenarbeit in beruflichen Belangen zu entwickeln durch die Bildung eines Netzwerks unter den Mitgliedern und im Bereich der fachübergreifenden Zusammenarbeit

  • Die vernetzte Zusammenarbeit zu entwickeln mit Organen, den Kommissionen des SBK und anderen Organisationen

  • Das Pflegefachpersonal für Operationspflege zusammenzuführen

  • Unsere Identität bei den zuständigen Behörden geltend zu machen

  • Eine Einheit zu schaffen und Synergie auf Bundesebene zu
    entwickeln

  • Ein gemeinsames Bezugssystem für Kompetenzen zu schaffen, mit dem wir, das Pflegefachpersonal für Operationspflege, uns identifizieren können

  • Durch gezielte Aktionen den Marketingaspekt zu entwickeln

  • In der zukünftigen Entwicklung der Krankenpflege mitzureden

  • In den SBK-externen, europäischen und internationalen Verbänden mitzuwirken und sich zu engagieren

  • Stellung zu nehmen zu Problemen, welche die Pflegefachfrauen für Operationspflege betreffen

  • Weiterbildungskurse zu organisieren

  • Den SBK nach aussen zu vertreten gemäss Absprache mit dem Zentralvorstand des SBK.  

 

KOMPETENZEN

Art. 4

  1. Die SIGOP kann Stellungnahmen in ihrem eigenen Namen veröffentlichen, nationalen, europäischen oder internationalen Organisationen beitreten oder mit diesen Verträge schliessen, sofern ihr dies die Möglichkeit verschafft, ihre Ziele zu verfolgen.

  2. Stellungnahmen im Namen des SBK sowie der Beitritt zu Verbänden mit eigener Rechtspersönlichkeit bedürfen der vorgängigen Zustimmung des Zentralvorstandes.

  3. Die SIGOP ist zur Einhaltung der Statuten, Reglemente und Basisdokumente des SBK verpflichtet.

 

HAFTUNG

Art. 5
Für Verbindlichkeiten der SIGOP haftet ausschliesslich das Gruppenvermögen.

Art. 6
Jede persönliche Haftung der Mitglieder für Verbindlichkeiten der SIGOP ist ausgeschlossen.

 

ZUSAMMENSETZUNG

Art. 7    Ordentliche Mitglieder

    • Als ordentliche Mitglieder werden aufgenommen: Pflegefachfrauen, die über eine anerkannte Ausbildung in Operationspflege verfügen oder eine Stelle in der Operationspflege bekleiden oder die sich in der Ausbildung befinden oder in der Operationspflege unterrichten, und die Mitglied des SBK sind.

    • Die ordentlichen Mitglieder sind stimm- und wahlberechtigt.

    • Die Beitrittsgesuche sind dem Vorstand schriftlich zu unterbreiten.

    • Eine Beitrittsverweigerung durch den Vorstand muss schriftlich begründet werden.

Art. 8 Ausserordentliche Mitglieder

  • Als ausserordentliche Mitglieder werden aufgenommen: Pflegefachfrauen, die über eine anerkannte Ausbildung in Operationspflege verfügen oder eine Stelle in der Operationspflege bekleiden oder die sich in der Ausbildung befinden oder in der Operationspflege  unterrichten, und die nicht Mitglied des SBK sind.

  • Die ausserordentlichen Mitglieder müssen dem SBK innerhalb einer Frist von zwei Jahren beitreten und werden dadurch zu ordentlichen Mitgliedern der SIGOP.

  • Die ausserordentlichen Mitglieder geniessen den gleichen Status wie die ordentlichen Mitglieder,  können aber nicht in den Vorstand gewählt werden.

Art. 9 Gönner

  • Gönner sind natürliche oder juristische Personen, welche die SIGOP mit jährlichen Beiträgen unterstützen, aber nicht Mitglied im Sinne der Artikel 7 und 8 sind.

  • Gönner erhalten unentgeltlich die offiziellen Mitteilungen und den Jahresbericht der SIGOP. Sie haben in der SIGOP selber und ihr gegenüber keine weitergehenden Rechte.

Art. 10 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Austritt, Todesfall oder Ausschluss bei Vorliegen wichtiger Gründe.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Rechte und Pflichten gegenüber der SIGOP.

ORGANISATION

Art. 11 Hauptversammlung

Die Mitglieder der SIGOP treffen sich einmal pro Jahr auf Einberufung durch den Vorstand. Diese Hauptversammlung hat folgende Befugnisse :

      • Genehmigung des Jahresberichts, der Jahresrechnung und des Budgets.

      • Wahl des Vorstandes und der Rechnungsrevisoren

      • Beratung der Anträge der Mitglieder und des Vorstandes, sowie Beschlussfassung.

Art. 12 Vorstand

  • Präsidentschaft – Vizepräsidentschaft

a. Die Dauer des Mandates der Präsidentin und der Vizepräsidentin beträgt zwei Jahre.
b. Die Präsidentin übernimmt den Vorsitz der Hauptversammlung. Falls sie verhindert ist, wird sie durch die Vizepräsidentin vertreten.

  • Zusammensetzung des Vorstandes

a. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

    • Der Präsidentin

    • Der Vizepräsidentin

    • Mindestens vier und höchstens sieben anderen ordentlichen
      Mitgliedern.

b. Als Kassiererin wird ein Mitglied des Vorstandes bezeichnet.
c. Die Mitglieder werden für eine Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl in der selben Funktion ist zweimal möglich.
d. Die Präsidentin hat den Vorsitz des Vorstandes. Dieser konstituiert sich selbständig.

3. Aufgaben des Vorstandes

     Der Vorstand trägt die Verantwortung für alle Aufgaben, die nicht ausdrücklich in die Zuständigkeit der Hauptversammlung fallen. Insbesondere nimmt er folgende Kompetenzen wahr:

    • Bildung und Bestimmung von Arbeitsgruppen

    • Organisation der Hauptversammlung

    • Festlegung der Traktandenliste der Hauptversammlung

    • Aufnahme der Mitglieder

    • Änderungsvorschläge zum vorliegenden Reglement

    • Erlass von Anwendungsbestimmungen in jenen Belangen, die in seine Zuständigkeit fallen.

Art. 13 Rechnungsrevisoren

  • Die Revisionsstelle besteht aus zwei Rechnungsrevisorinnen und einem Ersatz. Diese Personen dürfen nicht dem Vorstand angehören.

  • Die Rechnungsrevisorinnen werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.

  • Die Rechnungsrevisorinnen prüfen die Buchführung und präsentieren der Hauptversammlung einen schriftlichen Bericht. Sie informieren vorgängig den Vorstand über das Ergebnis ihrer Prüfung und ihre Schlussfolgerungen.

Art. 14. Unterschriftsberechtigung

  • Im Verkehr mit Dritten zeichnen die Präsidentin und die Vizepräsidentin gemeinsam rechtsverbindlich für die SIGOP.

  • Nur die Kassiererin, die Vizepräsidentin und die Präsidentin sind befugt, bei Finanzgeschäften zu unterzeichnen.

 

 

FINANZIERUNG

Art. 15

Die SIGOP ist finanziell selbständig. Sie führt separat eine Buchführung der Einnahmen und Ausgaben sowie ihres allfälligen Vermögens.

Art. 16 Die Finanzierungsquellen stammen unter anderem aus:

    • Den Gönnerbeiträgen von Dritten

    • Beiträgen aus der Zentralkasse des SBK gemäss dem Reglement über den Finanzausgleich vom 11. Dezember 1998

    • Eintrittsgeldern für berufliche Veranstaltungen.

REVISION DES REGLEMENTES UND AUFLÖSUNG

Art. 17  Revision des Reglementes

    • Die Revision des vorliegenden Reglementes kann von einer ordentlichen oder ausserordentlichen Hauptversammlung beschlossen und durchgeführt werden, wenn der Antrag auf der Traktandenliste aufgeführt ist und ihm mindestens zwei Drittel der anwesenden Mitglieder zustimmen.

    • Die revidierten Bestimmungen müssen dem Zentralvorstand des SBK zur Genehmigung vorgelegt werden.

Art. 18 Auflösung und Fusion der SIGOP

  • Die Auflösung der SIGOP oder deren Fusion mit einer anderen Interessengruppe kann von einer ordentlichen oder ausserordentlichen Hauptversammlung beschlossen werden, wenn der Antrag auf der Traktandenliste aufgeführt ist und ihm vier Fünftel der anwesenden Mitglieder zustimmen.

  • Die Auflösung oder die Fusion müssen dem SBK zur Genehmigung unterbreitet werden. Der SBK bestimmt über die Verwendung des Liquidationsvermögens.

  • Im Falle der Auflösung der SIGOP fällt ihr allfälliges Vermögen in die
    Zentralkasse. Diese lässt es anderen Interessengruppen zugute kommen, welche ähnliche Ziele verfolgen.

 

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Die Statuten des SBK vom 6. Juni 1991 sind analog anwendbar, sofern das vorliegende Reglement keine besonderen Bestimmungen enthält.

Dieses Reglement  wurde am 5. November 2005 vom Vorstand der SIGOP angenommen und am 23. Februar 2007 vom Zentralvorstand des SBK genehmigt.

 

 

Funktionsweise

Wir haben uns zunächst dafür entschieden, eine nationale Interessensgruppe für Operationspflege zu gründen, wenngleich wir doch eigentlich eine Satzung für eine ordentliche Interessensgemeinschaft vorbereitet hatten. Weshalb nun diese Veränderung? Wir waren der Ansicht, dass es aufgrund der einfacheren Funktionsweise zweckdienlicher für uns sei, eine Interessensgruppe zu gründen, da die ordentliche Interessensgemeinschaft zusätzliche Zwänge mit sich gebracht hätte, für die wir noch nicht bereit waren. Wir haben uns weiterhin  für eine einzige nationale Einheit entschieden, um den sprachlichen Austausch und den Austausch über die Regionen hinaus zu fördern; dennoch werden wir auch weiterhin in den Regionalgruppen auf unsere Ziele hinarbeiten. Einzig die NATIONALE GRUPPE ist für die Organisation von Aktionen bzw. die Beschlussfassung zuständig.

ORGANIGRAMM:

  • ODA SANTE, Verantwortliche: Vorstand der SIGOP-SIDOPS

  • WEITERBILDUNG KOMPETENZPROFIL, Verantwortliche: Marie-José CHALLET, Brigitte FRITSCHI

  • EORNA: Christine ROBIN

  • KONGRESSE: Christine ROBIN, Annie BAERT

  • FORTBILDUNGSTAG: Brigitte FRITSCHI

  • PARITÄTISCHER AUSSCHUSS: Marie-José CHALLET, Margrit KEISER

  • SCHATZMEISTERIN: Marie-Christine GOASCOZ


Beitrittsbedingungen

Wir möchten daran erinnern, dass unsere gemeinsame Interessensgruppe unter der Schirmherrschaft des SBK (Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) steht, der unsere politischen Interessen auf europäischer und internationaler Ebene vertritt. In erster Linie sind wir Pflegefachkräfte und das sollten wir nie vergessen, denn dieses Bewusstsein ist für unsere berufliche Zukunft entscheidend. Wir verlangen keinen Mitgliedsbeitrag für die Interessensgruppe, aber fördern nachdrücklich den Beitritt zum SBK. Die Aufnahme im SBK binnen zwei Jahren nach Beitritt zum SIGOP/SIDOPS ist ein ausschlaggebendes Kriterium für die Mitgliedschafft in unserer Gruppe, denn dieser Verband ist unserer Überzeugung nach entscheidend für das Bild unseres Berufs.  


 

 

 

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