Die schweizerische Interessensgruppe für Operationspflege

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Gründung der SIGOP / SIDOPS

5 Nov. 2005

Die Westschweizerische Gruppe der Pflegefachkräfte im Operationsbereich wurde 1985 in der Westschweiz mit dem Ziel gegründet, die Interessen der Pflegefachkräfte im Operationsbereich zu vertreten, verteidigen und zu fördern.

Ein aktiver und begeisterter Vorstand trägt unter dem Vorsitz von Frau Christine ROBIN für die Wahrung der Identität der Pflegefachkräfte im Operationsbereich und deren Vereinbarkeit mit der im OP-Bereich vorherrschenden Spitzentechnologie Sorge.

Die Gruppe OPS Kadres wurde 1965 unter dem Vorsitz von Frau Marie WENGER in der Deuschschweiz gegründet und wurde 1996 unter dem Vorsitz von Frau Martina BARTHEL zur IGOP Pflege.

Aktiv und dynamisch setzte man sich im Vorstand für die Sicherstellung von Pflege höchster Qualität zum Wohle der Patienten des Operationsbereichs ein – erbracht von qualifizierten und kompetenten Pflegefachkräften.

5. November 2005, GRISOP und IGOP werden zur SIGOP/SIDOPS

 


Geschichte der IG-OP Pflege

20. Februar 1965 Gründungsversammlung der Schweizerischen Arbeitsgruppe leitender Operationsschwestern mit dem Ziel, folgende Schwerpunkte zu organisieren:

  1. die Ausbildung der OPS-Pflegenden zu vereinheitlichen, einen theoretischen Unterricht für die Weiterbildung anzustreben und ein Reglement auszuarbeiten, welches vom SBK und der Schweizerischen Chirurgengesellschaft anerkannt werden soll

  2. die Fortbildung für das gesamte OP-Personal zu fördern

  3. die leitenden OPS-Pflegenden auf die Führungsaufgabe vorzubereiten

 

Seit der Gründung präsidierten folgende Personen die Gruppe:

            Helene Glatt (Gründerin und 1. Präsidentin)
            Margrit Staub
            Nina Stirnimann
            Marie Wenger
            Petra Scheide
            Martina Barthel

Bereits an der ersten Sitzung wurde beschlossen, die praktische Weiterbildung durch theoretische Kurse zu ergänzen. Dank der Bereitschaft der Chirurgen, den Unterricht kostenlos zu erteilen, konnten schon im Gründungsjahr regionale Theoriekurse durchgeführt werden.

1967 Erarbeitung eines Reglementes mit Stoffplan, welches dem SBK vorgelegt wird.

1976 Inkrafttreten des Reglementes
Damit wurde die Weiterbildung OP gesamtschweizerisch geregelt.

1977 Beginn einer berufsbegleitenden Kadeausbildung für OP-Pflegende in Aarau mit Mitgestaltung durch die AG

1980 Weltkonferenz der Operationsschwestern in Lausanne

Planung und Mitgestaltung des deutschen Kongresses in Mannheim

1992 Mitwirkung in der EORNA, zwei Vertreterinnen aus der Schweiz sind dabei. Pro Jahr gibt es zwei Meetings in verschiedenen europäischen Ländern.

In der Zwischenzeit wurde die IG für alle Operationsschwestern und -pfleger geöffnet und statt IG OP Pflege Kader neu IG-OP Pflege benannt.

Zusammenstellung der Broschüre Standards im Operationssaal unter der Leitung von Marie Wenger, Präsidentin. Sie finden grosses Echo. Die Standards wurden übersetzt und finden auch in der Romandie guten Anklang.

Die IG OP Pflege gestaltete als Informationsplattform ein regelmässig herausgegebenes Bulletin. Massgebend daran beteiligt waren Mathia Honold und Leo Zemp.

Ebenfalls organisierte die IG OP Pflege jährlich einen Fortbildungstag und stellte ihn unter den Titel „Tatort OPS“. Diese Fortbildung ist mittlerweile fester Bestandteil der Tätigkeiten der Gruppe und bietet Gelegenheit, Berufsangehörige und sonstige Interessierte über brennende Themen im Berufsalltag zu informieren und einen Meinungsaustausch zu pflegen, der es der Gruppe erst ermöglicht, ihre Berufsangehörigen auch entsprechend berufs- und bildungspolitisch zu vertreten

2000 Gründung einer Übergangsgruppe als Vorbereitung der Fusion von IG-OP Pflege und GRISOP zu einer gesamtschweizerischen Interessengemeinschaft der OP-Pflegenden.

5. November 2005 Gründungsversammlung SIGOP / SIDOPS

 



 

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